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    Nachricht vom 03.09.10 | MIDORA

    Trends auf der Uhren- und Schmuckmesse MIDORA Leipzig

    Echte Werte in Schwarz, Rot, Gold

    Leipzig, 4. September 2010

    Wahre Werte dominieren bei den aktuellen Trends im Uhren- und Schmuckmarkt. Was im Herbst/Winter 2010/2011 in Mode kommt, darüber informiert die Trendexpertin Christel Trimborn auf der Leipziger Uhren- und Schmuckmesse MIDORA vom 4. bis 6. September 2010. Besonders extravagant: Schmuck aus Finnland setzt an zum Sprung auf den mitteldeutschen Markt.

    Das klassische Schwarz ist wieder da, vor allem Herrenuhren setzen auf dunkle Edeloptik. Kräftiges, natürliches, unverfälschtes Rot mischt die Damenmode auf, Dauerbrenner bleiben Schwarz-Weiß-Kontraste - und Blau ist im Kommen. „Vor allem Petrol ist diesen Herbst ‚in’“, beobachtet Trendexpertin Christel Trimborn aus Bochum. Auf der Fachmesse MIDORA wird die Design-Spezialistin dem mitteldeutschen Fachhandel die aktuellen Entwicklungen bei Schmuck und Uhren vorstellen. Auf verkaufsträchtige Trends setzen die deutschen Uhren- und Schmuckhersteller: Rund 390 Millionen Euro Umsatz generierte die deutsche Uhrenindustrie laut Bundesverband Schmuck, Uhren, Silberwaren und verwandte Industrien e. V. im vergangenen Jahr in Deutschland – 2008 waren es noch 501,6 Millionen. Bei Schmuck und Silberwaren setzten die Hersteller Ware für rund 650 Millionen Euro in Deutschland um – davon 75 Prozent Gold- und Platinschmuck, 11 Prozent Silberschmuck (2008: 807 Millionen Euro).

    Wahre Werte

    Schnelllebiges scheint in Zeiten der Krise aus der Mode zu kommen: „Alles wird ein bisschen reduzierter. Wahre, echte Werte dominieren. Wir erleben eine Rückbesinnung auf zeitlos Schönes und Beständiges, ergänzt durch viele Trends für kleinere Zielgruppen“, sagt Christel Trimborn. Gold zeige sich beispielsweise in all seiner farblichen Vielfalt. Bicolor-Schmuck erlebe ein Revival: „Reizvoll-modern präsentiert sich die Vereinigung aus Weiß- und Rotgold bei Uhren, schick sind ebenfalls rotgoldene Uhren mit weißen Armbändern. Bei Schmuck mischen sich verschiedene Metallfarben mit kreativen Legierungen in Grün- oder Sandnoten, aber ebenso Buntmetalltönen“, weiß die Trendfachfrau.

    Renommierte Firmen haben den Materialmix entdeckt und definieren ihn neu: „Spannende Materialkombinationen erobern das Hochpreissegment - edle Metalle wie Gold oder Platin, gepaart mit erlesenen Hölzern, Porzellan oder mit dem Mineralwerkstoff Corian, der sich in vielen Farben zeigen kann.“ Auch Keramik sei auf dem Vormarsch, als Ring oder Kette, mitunter gekrönt von einem diamantbesetzten Verschluss.

    Tschüss Unisex!

    Formen, Zierrat und Farben bekennen sich wieder stärker als weiblich oder männlich: „Das Ende von Unisex ist eingeläutet“, erklärt Christel Trimborn, „Schmuck und Uhren für Männer sind zunehmend sachlich, maskulin, funktional mit nützlichen Features.“ Die Zeit von Glitzer und Bling Bling an „seinem“ Handgelenk sei vorbei. „Sie“ dagegen entdeckt schmeichelnd Feminines wie Perlen oder Schleifchen wieder. „Zum wichtigen Thema vor allem im kommenden Frühjahr werden Tiere“, prognostiziert Christel Trimborn, „Tiger, Schlangen, Eisbären oder Kätzchen zieren als Anhänger Ketten oder Armbänder, werden als Brosche an manchem Revers prangen - und das in allen Preiskategorien.“

    Eisgold und Schneeblumen aus Finnland

    Natürlichkeit, edelste Materialien, ausgefallene Entwürfe: Finnische Goldschmiede und Schmuckdesigner spielen mit Gegensätzen, bringen Ausgefallenes und Understatement in Balance. Die Finnen wollen den mitteldeutschen Markt erobern: In der Sonderschau „TRADITION - MODERN! Finnisches Schmuckdesign“ der Leipziger Uhren- und Schmuckmesse MIDORA präsentieren sie dem Fachhandel ausgewählte Stücke, die es vielleicht demnächst in die Auslagen der sächsischen Schmuckläden schaffen. „Das Schmuckdesign der Finnen ist avantgardistisch geprägt. Typisch ist eine sehr moderne Formensprache“, betont Erkki Varjonen. Präsident des Finnischen Goldschmiedeverbandes und Gründer des Unternehmens Aurifaber aus Tampere. Die Schmuckkünstler aus dem Norden Europas formen puristisch-organisches Schmuckwerk nach dem Vorbild einer überwältigenden Natur. Glänzend-klare Steine erinnern an die Wasserflächen der rund 190.000 finnischen Seen. Coole Extravaganz zitiert die Einsamkeit verschneiter Landschaften, verbindet nordische Individualität mit globalen Trends.

    Natürlicher Luxus

    Von dekorativ verflochtenen Rebenmustern sowie Farbtönen von Emaille oder Glas lässt sich die Goldschmiedin und Designerin Carina Blomqvist anregen. Sie mag die Kombination verschiedener Steine und Perlen. „Ich liebe die finnische Winterlandschaft mit ihrer glitzernden Sonne und dem Schnee unter meinen Füßen“, sagt dagegen die in Taiwan geborene Schmuckdesignerin Chao-Hsien Kuo, die in Lahti arbeitet. Ihr Lieblingsmaterial ist Silber – denn dieses Edelmetall bietet die Möglichkeit, weiß verschneit wirkende Schmuckoberflächen zu schaffen.

    Goldnuggets in Schmuck gegossen

    Kuo gehört zum internationalen Schmuckdesigner-Team von Lapponia Jewelry mit Sitz in Helsinki. Die 1960 gegründete Marke gilt als Pionier für expressiven, künstlerisch gestalteten Schmuck und gehört zur Kalevala Koru Gruppe, in Finnland Marktführer für Schmuck und einer der bedeutendsten Schmuckproduzenten Skandinaviens. Die mehr als 250 Mitarbeiter erzielen einen Jahresumsatz von rund 24 Millionen Euro. In diesem Jahr feiert die Marke Lapponia ihren 50. Geburtstag. Von Beginn an maßgeblich geprägt wurde sie vom finnischen Designstar Björn Weckström: Der anerkannte Schmuckkünstler und Bildhauer schuf die erste Kollektion und etablierte damit die bis heute gültige skulpturale Formensprache – im Wechselspiel zwischen matten und glänzenden Oberflächen sowie mit starkem Bezug zur nordischen Natur. „Schmuck ist eine Miniaturskulptur mit dem Menschen als Hintergrund“, so Weckström. Wichtige Inspiration waren ihm Formen und matte Oberfläche der in Finnisch-Lappland gefundenen Goldnuggets.

    Russische Wurzeln

    Tradition, Moderne und Internationalität spiegelt der Schmuck aus Finnland auf eindrucksvolle Weise. Die Wurzeln der finnischen Goldschmiedetradition liegen eigentlich in St. Petersburg. Finnen arbeiteten im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den dortigen Schmuckbetrieben. Als etliche Goldschmiede Anfang des vergangenen Jahrhunderts aus den russischen Goldschmiedezentren vor der russischen Revolution flüchteten, brachten sie ihre Kenntnisse nach Finnland. Heute gehört Helsinki zu den interessantesten Juwelier-Standorten, finnische Schmuckdesigner haben seit den 1950er-Jahren international Karriere gemacht.


    Ansprechpartner für die Presse

    PR / Pressesprecher
    Frau Gabriele Groeger
    Telefon: +49 341 678 65 64
    Fax: +49 341 678 65 12
    E-Mail: g.groeger@leipziger-messe.de


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