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    Nachricht vom 05.07.17 | MIDORA Leipzig

    MIDORA Leipzig: Know-how für den Geschäftsalltag

    Wichtigster deutscher Branchentreff im Herbst mit vielseitigem Fachprogramm

    Aus der Praxis für die Praxis: Mit hochkarätigem Expertenwissen für Uhren- und Schmuckfachhändler glänzt das Rahmenprogramm der MIDORA Leipzig (2. bis 4. September 2017).

    Aus der Praxis für die Praxis: Mit hochkarätigem Expertenwissen für Uhren- und Schmuckfachhändler glänzt das Rahmenprogramm der MIDORA Leipzig (2. bis 4. September 2017). Auf der Agenda stehen Themen von Arbeitsrecht über Sicherheit bis Markenbildung. Bei einem Podiumsgespräch liefern Branchenvertreter aus Verbänden und Unternehmen wertvolle Impulse für die „Zukunft des Fachgeschäfts“. Nicht zuletzt sind die aktuellen Trends bei Uhren und Schmuck zu sehen: Rund 200 Unternehmen, Marken und Designerlabels zeigen neuste Kollektionen – ergänzt von fantasievollen Schmuckkreationen in der Nachwuchsausstellung Junge Cellinis.

    Meisterbrief als Markenzeichen

    „Die Uhren- und Schmuckfachgeschäfte müssen sichtbarer werden!“, fordert Ernst Gottlieb, Präsident des Zentralverbands für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik. Damit die Branche künftig deutlicher Flagge zeigt, gibt er auf der MIDORA unter dem Motto „Mein Geschäft als Marke“ Vermarktungstipps.

    „Letztlich ist der Meisterbrief unser Markenzeichen“, betont Gottlieb. „Zudem sollten Eigentümer der Fachgeschäfte klare Geschäftsziele haben und sich mit eingängigem Namen oder Slogan als Fachleute positionieren, die sich von nichtqualifizierten Mitbewerbern unterscheiden.“ Noch laufe der Vertrieb von Uhren und Schmuck zu 51 Prozent über den Fachhandel. „Um die Stellung zu halten, müssen wir Beratungs- und Servicestärke besser ausspielen“, so Gottlieb. Doch die Branche investiere zu wenig in Werbung, im Durchschnitt 0,5 Prozent des Umsatzes. „Erstrebenswert sind zwei bis drei Prozent.“ In einem weiteren Vortrag unter dem Titel „ Fortbildung – Chance für alle“ beleuchtet der Verbandspräsident außerdem Möglichkeiten und Potenziale von Fortbildung.

    Mehr Zukunft im Fachgeschäft

    „Das inhabergeführte Fachgeschäft ist die Zukunft, dort sitzt die Kompetenz!“, unterstreicht Hans-Ulrich Jagemann, Präsident des Zentralverbands der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere e.V. „Der Inhaber als Entscheider ist direkt vor Ort und kann schnell auf Kundenwünsche reagieren. Die Identifikation mit dem Geschäft und die emotionale Bindung an die Kunden sind viel größer als zum Beispiel bei Filialisten oder gar im Onlinehandel.“

    Auf der MIDORA diskutiert der Goldschmiedemeister mit weiteren Vertretern namhafter Verbände wie den Präsidenten des BV Schmuck+Uhren und des Zentralverbands der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere e.V. sowie Unternehmern in einem Podiumsgespräch über „Die Zukunft des Fachgeschäfts“.

    Rechtssicher im Geschäftsalltag

    Rechtliche Fallstricke lauern überall, gerade im Geschäftsalltag, weiß Horst Eberhardt, Geschäftsführer des Zentralverbands für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik. „Kleine Betriebe ohne Rechtsabteilung verlieren schnell den Überblick“, erklärt er und benennt in seinen Vorträgen auf der MIDORA „Von der Stellenanzeige bis zum Arbeitszeugnis“ und „Vererben, aber richtig“ häufige Fehler.

    „Beim Arbeitsrecht kommt so mancher bereits bei der Formulierung einer Stellenanzeige ins Schleudern. Diese muss geschlechtsneutral und darf nicht diskriminierend sein“, so Eberhardt. Verboten seien Einschränkungen hinsichtlich Alter oder Religion. Er rät, zu erfüllende Aufgaben genau zu bezeichnen – auch im Arbeitsvertrag: „Oft lese ich Formulierungen wie ‚Verkäufer/in mit allen dazugehörigen Tätigkeiten gesucht’. Da gibt es schnell Streit: Zählt zum Beispiel Ausfegen dazu?“ Des Weiteren informiert Eberhardt zum neuen Erbschaftssteuerrecht und zum rechtsgültigen Testament.

    Vorsicht, Magnet! Magnetismus bei Kleinuhren

    Die Quarzuhr geht ständig nach, aber kein Fehler ist zu finden? Magnetfelder können die Ursache sein. Das Problem „Magnetismus bei Kleinuhren“ erläutert Uhrmachermeister Albert Fischer, Vizepräsident des Zentralverbands für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik, im Fachprogramm der MIDORA. Immer häufiger kämen in seine Werkstatt Kunden mit Quarzuhren, die einige Minuten bis mehrere Stunden nachgehen, ohne dass trotz intensiver Diagnose ein Fehler feststellbar sei. „In solchen Fällen fragen wir, ob die Uhr in der Nähe von Permanentmagneten war, die sich in Verschlüssen von Taschen, Handyhüllen, Geldbörsen oder Armreifen verstecken. Dann bleibt sie nämlich einfach stehen“, berichtet Fischer.

    Entmagnetisiert werden müsse die Quarzuhr allerdings nicht: „Anders als bei mechanischen Modellen genügt es, wenn sie keinem Magnetfeld mehr ausgesetzt ist. Dann läuft sie weiter.“ Letztlich können Uhrmacher bei diesem Thema ihre Servicestärke beweisen und zugleich Kunden sensibilisieren: „Wir geben jedem Kunden ein genaues Prüfprotokoll mit. Dies dauert nur wenige Minuten zusätzlich und beweist, dass die Uhr in Ordnung ist“, so Fischer. „Außerdem stehen entsprechende Hinweise in einem Merkblatt. Dieser Service ist gratis und schafft Vertrauen.“

    Keine Chance für Trickdiebe

    Die hochwertige Ware der Uhren- und Schmuckfachhändler weckt stets auch Begehrlichkeiten bei Kriminellen. Deshalb widmet sich Kriminalhauptkommissar Matthias Bradtke von der Polizeilichen Beratungsstelle der Polizeidirektion Leipzig dem „Verhalten bei Raubüberfall und Trickdiebstahl“. In seinem Vortrag auf der MIDORA informiert er ebenfalls über Prävention und Nachsorge.

    An welchen Merkmalen lässt sich die Echtheit von Edelsteinen prüfen? Darauf geht Uhrmachermeister Dr. Norbert Sieber, Präsidiumsmitglied des Zentralverbands für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik, in seinem Referat „Edelsteine – ihre Echtheitsmerkmale“ ein.

    Erstmalig veranstaltet DDI Stiftung Deutsches Diamant Institut Pforzheim einen Praxisworkshop „Synthetische Diamanten“ auf der MIDORA. DDI-Geschäftsführerin Jeanette Fiedler bezieht dabei Prüfgeräte sowie echte und synthetische Anschauungsmaterialien ein.

    Hingucker: Junge Cellinis und MIDORA Messetaler

    Sehnsucht nach Meer: Maritim inspiriert präsentiert sich der Nachwuchswettbewerb Junge Cellinis 2017 des Zentralverbands der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere e.V. Ob Armreif mit Königskrabbe in Silber und Kupfer oder dekorativer Doppelring mit edlem Perlensushi und Garnele: Unter dem Motto „Meeresfrüchte“ entstanden 96 originelle Schmuckstücke. Die MIDORA zeigt alle eingereichten Arbeiten, darunter die zehn preisgekrönten Kleinode.

    Bereits zum achten Mal gibt es den MIDORA Messetaler zum Mitnehmen: Jeder Besucher kann sich sein Messesouvenir prägen, 2017 verziert mit dem Porträt des Goldschmieds David Ferdinand Howaldt, das traditionell ergänzt wird vom Bildnis des hl. Eligius, Schutzpatron der Goldschmiede. Der 1772 in Breslau (heute Polen) geborene Howaldt legte in Braunschweig 1799 sein Meisterstück vor und wirkte dort bis etwa 1841. Er verstarb 1850 in Kiel.

    Ticket kostenfrei bei Vorregistrierung

    Geöffnet ist die MIDORA Leipzig am Samstag und Sonntag (2./3. September 2017) von 9.30 bis 18.00 Uhr und am Montag (4. September) von 9.30 bis 17.00 Uhr. Bei Online-Vorregistrierung erhalten Fachbesucher kostenfreien Eintritt für bis zu vier Personen pro Fachgeschäft. An der Tageskasse kostet die Tageskarte 19,00 Euro; Inhaber einer Stammkundenkarte zahlen 8,00 Euro. Die MIDORA-Tickets gelten zugleich für die Parallelmesse CADEAUX Leipzig, die 2017 ihr 25-jähriges Jubiläum feiert. Am Besuchstag berechtigen die Eintrittskarten zur einmaligen kostenfreien Hin- und Rückfahrt zum/ab Messegelände mit dem öffentlichen Nahverkehr (Tarifzonen 110, 151, 156, 162, 163, 168, 210, 225).


    Ansprechpartner für die Presse

    PR / Pressesprecher
    Frau Ingrid Bednarsky
    Telefon: +49 341 678 65 66
    Fax: +49 341 678 65 12
    E-Mail: i.bednarsky@leipziger-messe.de


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