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    Nachricht vom 07.09.10 | MIDORA

    MIDORA 2010: Abschlussbericht

    Information rangiere ganz oben

    Premiere: Finnen testen Markt

    Leipzig, 6. September 2010

    Auf der Leipziger Uhren- und Schmuckmesse MIDORA haben sich vom 4. bis 6. September 2010 etwa 220 Aussteller, Marken und Kollektionen präsentiert. Mit einer Besucherzahl von 2.900 schloss die Messe leicht unter dem Vorjahr (2009: 3.100 Besucher). „Auf der MIDORA war zwar die derzeitige Kaufzurückhaltung zu spüren, aber wir haben zahlreiche optimistische Signale aus der Branche erhalten. Viele Aussteller erwarten ein Nachmessegeschäft“, sagt Projektdirektor Andreas Zachlod.

    Diese Aussage korrespondiert mit der Besucherbefragung, wonach die Information über Neuheiten und Branchentrends ganz oben auf der Liste der Messeziele rangierte. Am stärksten nachgefragt wurde Echtschmuck im Niedrig- bis Mittelpreissegment. Die MIDORA wird nach wie vor als wichtigster Herbstordertermin für Handel und Handwerk bewertet. Über 50 Prozent der Besucher sprachen davon, ihre Order eher im Herbst als im Frühjahr zu tätigen. Erfreulich: Obgleich mittlerweile vielfältige Vertriebswege für Uhren und Schmuck existieren, informieren sich 70 Prozent der Besucher hauptsächlich auf Messen und Ausstellungen, ergab die aktuelle Besucherbefragung auf der MIDORA 2010. „Wer Schmuck und Uhren verkauft, der verkauft nicht nur Produkte, sondern auch Emotionen. Deshalb werden Verkaufswege wie das Internet eine solche Fachmesse wie die MIDORA nie überflüssig machen“, ist Andreas Zachlod überzeugt.

    Die Hälfte aller Besucher kommt regelmäßig oder sogar zu jeder MIDORA; rund ein Viertel besucht keine andere Uhren- und Schmuckfachmesse. Dabei reisten 21 Prozent aus dem Altbundesgebiet und Ausland an. Das Gros kam aus einer Entfernung von 100 bis 300 Kilometern. Etwa 80 Prozent der Fachbesucher würden die MIDORA weiterempfehlen, und 73 Prozent planen einen erneuten Besuch. Von den Ausstellern wollen sich 84 Prozent voraussichtlich an der kommenden Messe beteiligen.

    Lob vom Zentralverband

    Am Gemeinschaftsstand des Zentralverbandes der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere sowie des FBZ Ahlen konstatierte ZV-Präsident Hans J. Wiegleb, eine hohe Besucherfrequenz. Besonders die Aktionen - das Prägen des Messetalers und die Demonstration von Galvanotechniken durch das Pforzheimer Unternehmen Heimerle und Meule - seien Treffer gewesen. Zur Messe insgesamt sagt der Präsident des Zentralverbandes und Sprecher des Präsidentenkreises Kooperation Juweliere, Goldschmiede, Uhrmacher: „Bei den Ausstellern herrschte eine überwiegend positive Stimmung. Wir freuen uns schon auf die MIDORA 2011.“

    Ein Glanzpunkt der MIDORA war die Sonderschau „Tradition - Modern! Finnisches Schmuckdesign“, auf der unter anderem zwölf finnische Designer und Galerien ihre in jeder Beziehung äußerst hochwertigen Pretiosen zeigten. Zum ersten Mal hatten sich finnische Goldschmiede zusammengefunden, um sich außerhalb ihres Landes auf einem Gemeinschaftsstand zu präsentieren. Alf Larsson, Geschäftsführer des finnischen Goldschmiedeverbandes, wertete die Teilnahme als Test, wie finnischer Schmuck beim deutschen Fachhandel ankommt. Pekka Kulmala, einer der finnischen Aussteller, war mit dem Verkauf auf der MIDORA zufrieden und bezeichnete die Sonderschau als einen guten Start. Obgleich er mit mehr Besuchern gerechnet hatte, war die Zahl nicht enttäuschend für ihn, so dass er eine erneute Beteiligung in Erwägung zieht. „Die Organisation von Seiten der Messe war perfekt, und die Atmosphäre auf der Messe ist sehr angenehm“, lobt der Goldschmied.

    Mit der Podiumsdiskussion „Probleme des Endverbrauchers durch Nichtbelieferung von Ersatzteilen für Uhren“ hatte der Zentralverband für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik zum zweiten Mal auf der MIDORA zu einem Runden Tisch der Uhrmacherzunft eingeladen. Etliche Hersteller reglementieren die Belieferung mit Originalersatzteilen für Marken- oder Luxusuhren. Verbraucher und Uhrmacher berichteten auf der Veranstaltung von ihren Erfahrungen mit diesem künstlichen Engpass. Zur Diskussion waren Konsumenten sowie Vertreter des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks geladen. (Dazu liegt eine gesonderte Pressemeldung vor.)

    Die nächste MIDORA Leipzig findet parallel zur CADEAUX Leipzig - Fachmesse für Geschenk- und Wohnideen, und zur COMFORTEX - Fachmesse für Raumgestaltung vom 3. bis 5. September 2011 statt.


    Ansprechpartner für die Presse

    PR / Pressesprecher
    Frau Gabriele Groeger
    Telefon: +49 341 678 65 64
    Fax: +49 341 678 65 12
    E-Mail: g.groeger@leipziger-messe.de


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