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    Nachricht vom 24.07.18 | MIDORA Leipzig

    E-Commerce, Sicherheit, Kassennachschau: Gebündeltes Fachwissen auf der MIDORA Leipzig

    Vom 1. bis 3. September 2018 lädt die wichtigste deutsche Plattform der Uhren- und Schmuckbranche im Herbst, die Fachmesse MIDORA, nach Leipzig ein. Mehr als 200 Aussteller und Marken geben hier den Startschuss für das Weihnachtsgeschäft. Die Fachbesucher können sich auf ein breit gefächertes Angebot an Uhren, Echt- und Trendschmuck, Perlen und Steinen sowie Goldschmiedebedarf freuen. Parallel zur Ausstellung hält das Rahmenprogramm der MIDORA viele interessante Informationen für den Geschäftsalltag bereit.

    Digitalisierung: Chance für den Einzelhandel

    Worauf sich Fachgeschäfte im Zeitalter der Digitalisierung einstellen müssen, erklärt der Vorsitzende des Fachausschusses „Wirtschaft und Technik“ im Zentralverband für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik, Joachim Zorn, in seinem Vortrag auf der MIDORA. „Innenstädte werden für Autos komplett gesperrt, vielleicht bringen Drohnen die Einkäufe nach Hause“, skizziert der Experte das zukünftige Bild des Einzelhandels. „Die Preisgruppe bis 300 Euro wandert komplett ins Internet, lohnt sich wegen des Preisdrucks nicht mehr. Alle haben Smartwatches im Sortiment. Die Geschäfte selbst werden digitaler, mit Produktauswahl per Touchscreen und interaktiver Umkleidekabine.“ Für alle Händler, die nicht in fünf Jahren in Rente gehen, sei E-Commerce daher Pflicht. Die heute 20-Jährigen wären mit ihren Smartphones immer online, verglichen permanent Angebote: „Ohne E-Commerce werden wir diese Kunden nicht binden“, so Joachim Zorn. Um konkurrenzfähig zu bleiben, sollten sich Dutzende Fachhändler zusammentun und den E-Commerce gemeinsam stemmen.

    Vortrag „Zukunftschancen des stationären Einzelhandels: Digitalisierung & Einzelhandel – Freund oder Feind“

    Joachim Zorn, Vorsitzender Fachausschuss Wirtschaft und Technik, ZV für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik

    Samstag, 1. September 2018, 14.30 Uhr, Halle 5/A 05 Vortragsforum

    Internethandel: Fluch und Segen

    Welche Chancen E-Commerce für Kundenkontakte bietet, erörtern die Teilnehmer der Podiumsdiskussion am Messe-Sonntag. „Der Internethandel ist Fluch und Segen zugleich“, sagt etwa Hans-Ulrich Jagemann, Präsident des Zentralverbands der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere e.V. „Ein Onlineshop kann den stationären Laden sehr gut ergänzen – ist aber kein ‚Nebenbeigeschäft’. Die Kunden erwarten schnelle Reaktionen und guten Service.“ Vor allem kleineren Fachhändlern fehle dafür oft die Zeit. Andererseits erhöhe ein Webauftritt den Bekanntheitsgrad enorm: „Ohne ist man nicht mehr konkurrenzfähig.“ Immerhin betragen die Einbußen durch Amazon & Co. sowie Verkaufsplattformen im Fernsehen laut Jagemanns Einschätzung inzwischen mindestens 30 Prozent.

    „Das Internet ist ein Konkurrenzgeschäft. Wir können nur froh sein, dass den Käufern unserer wertvollen Ware die persönliche Beratung nach wie vor wichtig ist“, betont Ernst Gottlieb, Präsident des Zentralverbands für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik. Ein weiterer Pluspunkt sei der gute Kundendienst des Fachhandels. Etliche Kollegen wüssten dies zu verbinden: „Sie nutzen die Kontakte zu neuen Kunden im Internet und spielen zugleich die Vorteile der individuellen Beratung aus.“ Letztlich sei wesentlich, jedes Service-Versprechen einzuhalten – ob on- oder offline.

    Podiumsgespräch „Neue Chancen für Kundenkontakte“

    Sonntag, 2. September 2018, 14.00 Uhr, Halle 5/A 05 Vortragsforum

    Teilnehmer:

    Albert Fischer, Vizepräsident, ZV für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik

    Hans-Ulrich Jagemann, Präsident, ZV der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere e.V.

    Dieter Uhlmann, Geschäftsführer, Verband Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller e.V.

    Joachim Zorn, Vorsitzender Fachausschuss Wirtschaft und Technik, ZV für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik

    Moderation:

    Horst Eberhardt, Geschäftsführer, Ernst Gottlieb, Präsident, ZV für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik

    Finanzamt prüft Registrierkassen

    Seit 2017 gelten bei Kassensystemen neue Regeln. Elektronische Daten müssen so gespeichert sein, dass das Finanzamt sie jederzeit maschinell auswerten kann – und zwar zehn Jahre lang und unveränderbar, erklärt Horst Eberhardt, Geschäftsführer des Zentralverbands für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik. „Dies betrifft genauso Barverkäufe, Stornobuchungen und Entnahmen.“ Doch in manchem Laden sei das noch immer nicht angekommen. „Oft sind die Kassen falsch programmiert oder Änderungen in der Programmierung nicht nachvollziehbar.“ Deshalb hätten Inhaber bereits „bluten“ müssen: „Die Finanzbeamten haben enorme Möglichkeiten, fehlende Daten durch Schätzungen auszugleichen. Sie können zehn Prozent vom Umsatz aufschlagen oder gleich die ganze Buchhaltung verwerfen“, warnt Eberhardt. Auf der MIDORA gibt er Tipps, damit die Kasse nicht zum Problem wird, und beleuchtet zudem den datenschutzgemäßen Umgang mit Adressen auf Reparaturzetteln oder Rechnungen.

    Vortrag „Kassennachschau“

    Horst Eberhardt, Geschäftsführer, ZV für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik

    Sonntag, 2. September 2018, 12.30 Uhr, Halle 5/A 05 Vortragsforum

    Bruchsicher: Mehr Schutz fürs Geschäft

    Nach Ladenschluss beginnt die Zeit der Einbrecher. Scheiben gehen zu Bruch, Türen werden aufgehebelt, Vitrinen ausgeräumt. Bei großen Geschäften rast auch mal ein Auto direkt ins Schaufenster, mit Dieben an Bord.

    Einbruchsgefahr droht Betrieben aller Größenordnungen. „Die Täter sind vor allem nachts aktiv – und sie nutzen trickreich jede Möglichkeit“, weiß Sebastian Göttert, Leiter der Abteilung VALORIMA bei der Mannheimer Versicherung AG. „Einbruchskriminalität ist ebenso im ländlichen Raum ein Thema, wo die Polizei längere Anfahrtswege hat.“ Gemeinsam mit Ernst Gottlieb, Präsident des Zentralverbands für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik, will er Geschäftsinhaber deshalb fit machen im Kampf gegen Ganoven.

    Spektakulär wird Live-Demonstration eines Schaufenstereinbruchs mit einer Axt im Rahmen des Vortrags. „Wir testen zwei Panzerglasscheiben, die nach unterschiedlichen Techniken der Juwelierverglasung hergestellt wurden“, so Göttert. Die eine sei entsprechend der konservativen Methode mit einer zwischen zwei Glasflächen gezogenen Folie verstärkt, die andere habe einen stabilen Polycarbonatkern. „Wir werden sehen, welche durchhält.“

    Tatwerkzeug zum Aufhebeln von Fenstern oder zum Aufbruch von Zylinderschlössern hat Göttert ebenfalls im Gepäck: „Damit können wir zeigen, wo Einbrecher Angriffspunkte finden und wie Juweliere, Goldschmiede und Uhrmacher ihre Sicherheit erhöhen.“ Neben Überwachungstechnik gehe es zum Beispiel um die mechanische Verstärkung von Türen und Fenstern: „Meist verweilt der Täter nur einige Minuten. Kommt er mit seinem Werkzeug nicht durch, zieht er ab.“

    Riskant sei dagegen ein leerstehender und wenig gesicherter Nachbarladen, von wo aus Täter relativ ungestört die Wand durchbohren könnten. „Dann sollten nicht gerade die wertvollsten Dinge an dieser Wand stehen, weil der Dieb da schnell durchgreifen kann. Zudem sollte die Versicherung über diese Situation informiert werden.“ Insgesamt seien die Täter sehr findig: „An allen Stellen wird versucht einzudringen, selbst von oben durch die Decke oder Zwischendecke, direkt in die Vitrine hinein“, sagt Göttert und empfiehlt: „Inhaber sollten gemeinsam mit ihrer Versicherung ein individuelles Sicherheitskonzept erstellen, um das Risiko potenzieller Täter im Vergleich zur möglichen Beute zu erhöhen.“

    Vortrag „Praktische Sicherheitstipps für Privat und Gewerbe inklusive Live-Vorführung eines Schaufenstereinbruchs"

    Sebastian Göttert, Leiter der Abteilung VALORIMA, Mannheimer Versicherung AG

    Ernst Gottlieb, Präsident, Zentralverband (ZV) für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik

    Samstag/Sonntag, 1./2. September 2018, jeweils 13.00 Uhr, Halle 5/A 05 Vortragsforum

    Haftung bei handwerklichen Arbeiten

    Ist ein Juwelier, Goldschmied oder Uhrmacher bei der Annahme von Reparaturen oder Umarbeitungen zur Materialprüfung verpflichtet? „Wenn ein Stein als Diamant auf dem Reparaturschein vermerkt wurde und er sich später als unecht herausstellt, kann schon ein Haftungsfall gegenüber dem Kunden eintreten“, erklärt Jeanette Fiedler, Geschäftsführerin der DDI Stiftung Deutsches Diamant Institut. „Die Haftung greift auch, wenn Mitarbeiter oder Azubis das Stück angenommen haben. Aus meiner Erfahrung als öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige erläutere ich, was man vorher bedenken und mit dem Kunden vereinbaren sollte.“. In ihrem Vortrag auf der MIDORA gibt Jeanette Fiedler außerdem Tipps, welche Sorgfaltspflichten bei der Reinigung von Schmuckstücken oder beim Aus- und Einfassen von Edelsteinen gelten.

    Vortrag „Haftungsrecht für handwerkliche Arbeiten“

    Jeanette Fiedler, Geschäftsführerin der DDI Stiftung Deutsches Diamant Institut

    Samstag, 1. September 2018, 11.00 Uhr, Halle 5/A 05 Vortragsforum

    Funkelnd: Sächsische Edelsteine

    Seit Jahrhunderten spielen Minerale, Erze und Edelsteine eine wichtige Rolle im Leben der Menschen im Erzgebirge. Sie gaben dem Gebirge seinen Namen. Die sächsischen Kurfürsten und Könige nutzten die wichtigen Bodenschätze seit der Renaissance. Rauchquarz, Achat, Amethyst, Topas, Turmalin, Beryll ... – Edelsteine aus dem Erzgebirge rückt Goldschmiedemeister Hans J. Wiegleb in seinem Vortrag auf der MIDORA in den Mittelpunkt.

    Vortrag „GEMMA Saxonia – Sächsische Edelsteine aus dem Erzgebirge"

    Hans J. Wiegleb, Goldschmiedemeister

    Samstag, 1. September 2018, 12.00 Uhr, Halle 5/A 05 Vortragsforum

    MIDORA Messetaler

    Zum neunten Mal kann jeder Besucher auf der MIDORA seinen Messetaler prägen. Die Münze zeigt das Porträt des russischen Goldschmieds und Juweliers Peter Carl Fabergé (1846 - 1920). Bis heute legendär: seine luxuriösen Schmuckstücke und besonders die kunstvollen Fabergé-Eier. Der Messetaler 2018 wird geprägt von der Fa. Gebr. Gallas, Design & Gravur, Braunsbedra.

    „Prägen Sie Ihren MIDORA Messetaler 2018“

    Samstag bis Montag, 1. bis 3. September 2018, ganztägig, Halle 5/A 06

    Messeparty: Viva la Mexico!

    Heiße Rhythmen, coole Cocktails am Pool: Am 1. September steigt im Restaurant Espitas (Torgauer Str. 306, 04347 Leipzig) die MIDORA-Messeparty. 19.00 Uhr beginnt der mexikanische Abend mit kulinarischen Highlights, Live-Koch und Mariachi-Band. Auf der Terrasse lässt sich die Abendstimmung genießen – und Mutige springen in den Pool. Ticket sind für 28,00 Euro inklusive Buffet und Getränke erhältlich bei Carina Menzer, c.menzer@leipziger-messe.de.

    MIDORA Leipzig: Öffnungszeiten und Preise

    Die MIDORA Leipzig ist am Samstag und Sonntag (1./2. September 2018) von 9.30 bis 18.00 Uhr und am Montag (3. September 2018) von 9.30 bis 17.00 Uhr geöffnet. Parallel findet die Fachmesse für Geschenk- und Wohntrends CADEAUX Leipzig statt. Fachbesucher erhalten bei Online-Vorregistrierung kostenfreien Eintritt für bis zu vier Personen pro Fachgeschäft. An der Tageskasse kostet die Tageskarte 19,00 Euro; Inhaber einer Stammkundenkarte zahlen 8,00 Euro. Die Tickets gelten für beide Fachmesse und berechtigen am Besuchstag zur einmaligen kostenfreien Hin- und Rückfahrt zum/ab Messegelände mit dem öffentlichen Nahverkehr (Tarifzonen 110, 151, 156, 162, 163, 168, 210, 225). Zum Erwerb einer Eintrittskarte ist die Legitimation als Fachbesucher erforderlich.


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