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    Nachricht vom 03.09.10 | MIDORA

    Die MIDORA 2010 auf einen Blick

    Mehr Aussteller und Marken auf Leipziger Uhren- und Schmuckmesse

    Leipzig, 04. September 2010

    Mehr Aussteller und Marken auf Leipziger Uhren- und Schmuckmesse

    Exotik des Nordens: Sonderschau Finnischer Schmuck

    Das Konsumklima in Deutschland bessert sich, wie die Gesellschaft für Konsumforschung, Nürnberg, aktuell ermittelt hat. Im September werde der höchste Konsumklima-Index seit Oktober 2009 erreicht. Diese Prognosen lassen einen positiven Verlauf der Leipziger Uhren- und Schmuckmesse MIDORA (4. bis 6. September 2010) erwarten. Dafür spricht außerdem das gewachsene Messeangebot. Auf dem größten Herbstordertermin für Uhren und Schmuck stellen sich dem Fachpublikum diesmal etwa 220 Aussteller, Marken und Kollektionen vor, was einem Anstieg von etwa zehn Prozent entspricht.

    „Wir registrieren ein gestiegenes Interesse auf Seiten der Aussteller, obgleich sie mittlerweile zwischen mehr Herbst-Terminen wählen können als noch vor einigen Jahren. Vor diesem Hintergrund spricht der Zuwachs für ein klares Bekenntnis der Branche zur MIDORA. Die Messe ist sowohl im Uhren- als auch im Schmuckbereich gut aufgestellt“, sagt Projektdirektor Andreas Zachlod.

    Erneut belegt die MIDORA die Halle 2 auf dem Leipziger Messegelände. Die Halle gliedert sich in den offenen und den Mitgabebereich, die auch für Besucher der zeitgleichen Messen CADEAUX Leipzig und COMFORTEX geöffnet sind, sowie den geschlossenen Bereich, der nur dem Uhren- und Schmuckfachhandel zugänglich ist. Das Angebot bedient eine breite Palette von Ansprüchen beim Handel. „Wir können auf eine solide Basis an Stammausstellern und -besuchern bauen. Neben dem günstigen Messetermin und dem praxisbezogenen Fachprogramm ist das eine unserer Stärken“, so Andreas Zachlod.

    Eine Perle auf der diesjährigen Messe ist die Sonderschau „Finnisches Schmuckdesign“, die die Leipziger zusammen mit dem finnischen Goldschmiedeverband realisieren. Hier stellen sich zwölf Goldschmiede und Schmuckhersteller vor und gewähren einen Einblick in die industrielle und handwerkliche Schmuckfertigung in Finnland.

    Es beteiligen sich die Firmen Aito, Au 3 Design, Aurifaber, Carina Blomqvist Design, Dunder Design, Heli Kauhanen, Kultaseppä Kulmala, Lapponia Jewellry, Oz Galleria, Pioni Design, PlatinOro Oy und das Atelier Torbjörn Tillander. Darüber hinaus umfasst die Schau zwei Sammlungen mit Abschlussarbeiten der Goldschmiedemeisterausbildung und Edelsteinschmuck, der von der Finnischen Gemnologischen Vereinigung in Auftrag gegeben wurde. „Die Finnen sind bereits über Jahre unsere Partner. Kamen in den vorigen Jahren nur Besucher, so bereichern Finnen nun auch die Ausstellung. Das ist ein Plus für die Messe, denn der Handel kann überraschend frische Kollektionen in Augenschein nehmen, wie sie selbst Fachleute nicht jeden Tag sehen“, so Andreas Zachlod.

    Fachprogramm mit an- und aufregenden Themen

    Nachdem die erste Podiumsdiskussion zur Ersatzteilfrage im Uhrensektor auf der MIDORA 2009 große Aufmerksamkeit erzielt hatte, setzt der Zentralverband für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik die Veranstaltung in diesem Jahr fort. Diesmal wird das Problem aus Sicht des Endverbrauchers erörtert. Daher sitzen am Messesonntag auch Konsumenten mit am „Runden Tisch“. Außerdem debattieren die Uhrmachermeister Michael Busse aus Kassel und Joachim Zorn aus Würzburg, Ernst Gottlieb vom Zentralverband für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik sowie Karl-Sebastian Schulte, Geschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks und des Unternehmerverbandes Deutsches Handwerk. Horst Eberhardt, Geschäftsführer des Zentralverbandes für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik moderiert die Diskussion.

    Ein nicht minder spannendes Thema ist der Ankauf von Altgold, ein Geschäftszweig, den der steigende Goldpreis merklich belebt hat. Der Durchschnittspreis ist gegenüber dem vorigen Jahr um etwa 20 Prozent gestiegen - für Fachgeschäfte ein Grund, sich verstärkt mit dem Thema zu beschäftigen. Dazu diskutiert ebenfalls am zweiten Messetag eine Expertenrunde aus Vertretern von Verbänden und Industrie, moderiert von Raphael Fischer, Sprecher des Referats Wirtschaft und Werbung im Zentralverband der deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere. Im Podium sitzen Dr. Bernhard Burger, Burger Edelmetalle, Keltern, Hans J. Wiegleb, Wolfsburg, Sprecher des Präsidentenkreises Kooperation Juweliere, Goldschmiede, Uhrmacher, sowie Horst Eberhard, Steuerberater.

    In manchen Fachgeschäften macht der Altgoldankauf mittlerweile etwa ein Drittel des Tagesgeschäfts aus. Dabei ist lediglich die Differenz zwischen Ankaufs- und Weiterverkaufswert zu versteuern. Allerdings muss der Juwelier diesen Differenzbetrag für jeden Vorgang gegenüber dem Fiskus nachweisen. Mit dem neu entwickelten Software-Modul des Warenwirtschaftssystems xBusiness Pro ist das schnell und unkompliziert möglich, verspricht Bastian Holland-Moritz, Geschäftsführer der EC Soft GmbH aus Wasungen. Das Unternehmen stellt auf der MIDORA am ersten Messetag sein kürzlich entwickeltes Programm vor, das die Differenzbeträge finanzgerecht abbildet und so Steuern sparen hilft. (Dazu liegt eine gesonderte Pressemeldung vor.)

    Praktische Anregungen, wie sich ein Goldschmied in seinem regionalen Umfeld als Marke etablieren kann, liefert die Podiumsdiskussion „Der Goldschmied als Marke“ am Samstag. Industrie, Verbände und Fachpresse sind im Podium vertreten, wobei die Besucher wie bei allen Diskussionsrunden herzlich eingeladen sind, Erfahrungen aus ihrer täglichen Arbeit beizusteuern. Es diskutieren Rainer Abeler, Fachgroßhandlung Carl Engelkemper GmbH und Co. KG, Münster, Hans J. Wiegleb in seiner Funktion als Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere, e.V., Osnabrück, Raphael Fischer, Aufsichtsratsvorsitzender Europäische Akademie der Juweliere Gold- und Silberschmiede, FBZ Ahlen, und Monika Schlösser, Chefredakteurin von markt intern - Uhren Schmuck, Düsseldorf. Die Moderation übernimmt Hans Ulrich Jagemann, Landesinnungsmeister Brandenburg. (Zu dieser Podiumsdiskussion wird ein Resümee herausgegeben.)

    Um das Vertrauen der Kundschaft in die Marke Goldschmied aufzubauen, gehört auch das Wissen um die aktuellen Trends bei Uhren und Schmuck, zumal viele Kunden modebewusst einkaufen und nicht, um ihren Status auszudrücken. Was in der kommenden Herbst-Winter-Saison en vogue ist, darüber spricht Trendexpertin Christel Trimborn aus Bochum am ersten Messetag. Eine kleiner Ausblick: Das klassische Schwarz ist wieder da, vor allem Herrenuhren setzen auf dunkle Edeloptik. Kräftiges, natürliches, unverfälschtes Rot mischt die Damenmode auf. Wahre, beständige Werte dominieren, und Unisex ist out. (Dazu liegt eine gesonderte Pressemeldung vor.)

    Branchentreff lädt zum Schauen und Diskutieren ein

    Die eine oder andere Frage können die Fachleute gemeinsam mit den Besuchern in der „Gold-Lounge“, dem Branchentreff am Stand des Zentralverbandes der Deutschen Gold-, Silberschmiede und Juweliere, unter Berufskollegen vertiefen. Auf diesem Gemeinschaftsstand hat auch das FBZ Ahlen sein Messedomizil aufgeschlagen. Neben dem täglichen Get together kommt die Praxis nicht zu kurz. Das FBZ Ahlen demonstriert am Stand Galvanisierungstechniken und will den Goldschmieden zeigen, dass dies auch mit vertretbarem Aufwand im eigenen Geschäft möglich ist.

    Fast schon traditionell auf der MIDORA werden ausgezeichnete Arbeiten des Cellini-Wettbewerbs präsentiert. Der Zentralverband hatte den XIV. Internationalen Benvenuto-Cellini-Wettbewerb 2010 zu den Themen „Frühling in Wien”, “Rock me Amadeus” und “Juwel 2010“ ausgeschrieben. Nach der Prämierung auf den Wiener Goldschmiedetagen tritt die Exposition der neun Siegerstücke ihre Reise nach Deutschland an und macht auf der MIDORA Station.


    Ansprechpartner für die Presse

    PR / Pressesprecher
    Frau Gabriele Groeger
    Telefon: +49 341 678 65 64
    Fax: +49 341 678 65 12
    E-Mail: g.groeger@leipziger-messe.de


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