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    Nachricht vom 04.09.09 | MIDORA

    MIDORA 2009: Die Messe im Überblick

    Parade der Multi-Funktionsuhren auf der MIDORA 2009

    Leipzig, 4. September 2009

    Neue Aussteller erwarten den Fachhandel

    Mit der MIDORA Leipzig öffnet am 5. September 2009 die wichtigste deutsche Herbstmesse für Uhren und Schmuck. Auf der dreitägigen Fachmesse werben über 200 Marken und Kollektionen um die Gunst des Einzelhandels. Das erstmalig arrangierte „Forum Multi-Funktionsuhren“ gibt dem Einzelhandel Orientierung in diesem immer stärker nachgefragten Sortiment.

    Neben Stammausstellern beteiligen sich auch diesmal Firmen und Marken an der MIDORA, die hier bislang nicht ausgestellt haben, darunter DAZZL mit Schmuck in hochwertigem, jungen Design, der Stahlschmuckexperte Heideman, Yves Bertelin, eine Top-Adresse für Designer-Uhren, Karl Fischer aus Pforzheim mit Ausrüstungen für Goldschmiede, die Trauringfabrik Gebrüder Weidner und der Steinehändler Christoph Koch.

    „Dass trotz allgemeiner Verunsicherung in Handel und Industrie neue Aussteller nach Leipzig kommen, zeigt, dass viele Firmen in neue Märkte vordringen wollen“, sagt MIDORA-Projektdirektor Andreas Zachlod. Die zahlreichen Stammbesucher, von denen 36 Prozent nur die MIDORA nutzen, könnten neue Kollektionen entdecken und neue Kontakte knüpfen.

    Die Branche hofft auf das Weihnachtsgeschäft, meint Dr. Alfred Schneider, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Uhren + Schmuck, Pforzheim. „Ob die Orderbereitschaft anzieht, darüber wird das Fachbesucherverhalten auf der MIDORA Auskunft geben.“ Die Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte erzielten im Jahr 2008 gegenüber dem Vorjahr eine Umsatzsteigerung um 1,3 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro. Vor allem hochwertiger Schmuck und Markenuhren waren gefragt. Es wurde weniger, aber höherwertig gekauft. Jeder Haushalt hat im vergangenen Jahr durchschnittlich 116 Euro für Uhren und Schmuck ausgegeben. (Quelle: G+J Media Sales)

    Fachprogramm blickt auf die Uhr

    Ein großer Teil des Messegeschehens dreht sich diesmal um Uhren - speziell um solche mit mehreren Zusatzfunktionen wie Stoppuhrfunktion, Taucherlünette, Höhen-, Temperatur-, Herzfrequenzmesser, Datumsanzeigen, Mondphasen und anderes mehr. Das „Forum Multi-Funktionsuhren“ gibt hierzu einen repräsentativen Überblick. Sein Herzstück bildet eine Sonderschau mit etwa 50 Uhrenmarken aus den Bereichen Klassik, Sport und Fashion. Außer der Präsentationsfläche umfasst das Forum einen interaktiven Testbereich sowie einen Bereich für Diskussionen und Gespräche.

    Am Messesamstag, dem 5. September 2009, diskutieren Hersteller, Händler und Journalisten über „Die Zukunft der Multi-Funktionsuhr im deutschen Markt. Meinungen, Trends, Perspektiven“. An der Podiumsdiskussion beteiligen sich unter anderem Joachim Gottschalk, Brandmanager von Timex, Norbert Jensen, Geschäftsführer von Näher und Jensen, sowie Joachim Zorn, Innungsobermeister der Uhrmacherinnung Mittelfranken. Aus Sicht von Joachim Gottschalk liefere eine Multi-Funktionsuhr nicht nur Daten. Vielfach diene sie auch dazu, den Spieltrieb zu befriedigen. „Das Spannendste an diesen Uhren ist, dass immer neue, phantastische Funktionen auf kleinstem Raum verwirklicht werden.“

    Am Sonntag, dem 6. September, berichtet Wolfgang Burkhardt, Manager Research und Development, Timex, über „Techniktrends bei Multi-Funktionsuhren“. (Zum Forum Multifunktionsuhren liegt eine gesonderte Pressemeldung vor.)

    „Keine Ersatzteile! - Hören die Uhren auf zu ticken?“ fragt die Podiumsdiskussion am Sonntag, dem 6. September. „Viele Hersteller wollen den Fachbetrieben, den Uhrmachermeistern, keine Ersatzteile mehr liefern oder nur unter bestimmten Voraussetzungen, die diese nur mit erheblichen Zusatzkosten erfüllen können“, erklärt Horst Eberhardt, Geschäftsführer des Zentralverbands für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik. Der Verband lädt gemeinsam mit der Leipziger Messe Industrie, Handwerk, Handel, Verbraucherschutz und Politik ein, dieses Problem am Runden Tisch gemeinsam zu erörtern.

    Im Podium beteiligen sich Horst Valentin, Präsident des Zentralverbandes für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik), der Fachanwalt für deutsches und europäisches Kartell- und Wettbewerbsrecht Dr. Thomas Funke, Gerd-Rüdiger Lang von Chronoswiss, Dirk Pahlige, Justiziar beim Zentralverband des Deutschen Handwerks sowie Dr. Angelika Niebler, Mitglied des Europäischen Parlaments.

    „Auch im Bundeswirtschaftsministerium ist die Problematik bekannt. Hier beurteilt man die Situation ebenso wie die Uhrmacher und steht auf deren Seite“, sagt Horst Eberhardt, der die Diskussion moderiert.

    Kreativer Schmuck bei den Jungen Cellinis

    Zum zweiten Mal machen die Jungen Cellinis in Leipzig Station. Der mit insgesamt rund 8.000 Euro höchstdotierte Nachwuchspreis Europas stand in diesem Jahr unter dem Leitspruch „Schmuck ist bunt, Opal im Schmuck“ und war zum dritten Mal vom Zentralverband der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere e.V. ausgelobt worden. Die Preise umfassen sowohl Bargeld als auch Gutscheine für die Weiterbildung, da der Verband mit dem Wettbewerb begabte Jugendliche fördern möchte. Die Teilnehmer des diesjährigen Wettbewerbs stellen sich mit insgesamt 148 Schmuckstücken in der Sonderschau auf der MIDORA dem Fachpublikum vor. Sie kommen aus Deutschland, Österreich und Italien. An dem Wettbewerb können sich angehende Goldschmiede und Schmuckgestalter sowie Goldschmiedegesellen im ersten Jahr beteiligen. Die ersten Plätze belegten in diesem Jahr Daniela Patz aus Saerbeck (erstes Lehrjahr), Elisa Manig aus Kiel (zweites Lehrjahr), Alexandra Weber aus Münster (drittes Lehrjahr) und Katharina Landwehr aus Elzach, Gesellin im ersten Jahr.

    Tipps für die tägliche Praxis

    Neueste Arbeitstechniken demonstriert Fasserdozent Ruhi Okyay von der Europäischen Akademie der Juweliere, Gold- und Silberschmiede FBZ Ahlen im MIDORA-Rahmenprogramm an einem behindertengerechten Goldschmiede-werktisch. Das Fortbildungszentrum Ahlen hat den Arbeitstisch gemeinsam mit mehreren Herstellern entwickelt und stellt das Modell erstmals auf der Leipziger Fachmesse vor. Über eine elektrische Höhenregulierung lässt sich der Werktisch individuell jeder Körpergröße anpassen. In Kombination mit dem ergonomisch gefertigten, ebenfalls extrem höhenverstellbaren Spezialstuhl ermöglicht er die Nutzung in allen erforderlichen Arbeitshöhen - im Sitzen oder im Stehen. Der Arbeitsplatz ist mit einem Mikroskop ausgerüstet; ein „Graversmith“, eine pneumatisch unterstützte Graviereinrichtung, komplettiert den Werktisch mit modernster Fass- und Graviertechnik. „Fassen und Gravieren am behindertengerechten Werktisch“ heißt die Veranstaltungsreihe, mit der Ruhi Okyay die Fachbesucher am Samstag und Sonntag an den Stand des FBZ Ahlen einlädt. Damit den Zuschauern bei den Vorführungen nichts entgeht, wird eine Kamera mit dem Mikroskop kombiniert. Somit können alle Arbeitsschritte auf einen Bildschirm übertragen werden - als Großaufnahme.

    Am Messe-Samstag und -Sonntag stellt Bastian Holland-Moritz, Geschäftsführer der EC-Soft GmbH aus dem thüringischen Wasungen, unter dem Motto „Effizientes Wirtschaften in Zeiten der Krise - wie Warenwirtschaftssysteme Sie dabei unterstützen“ ein Programmpaket vor, das speziell für den Uhren- und Schmuckeinzelhandel entwickelt wurde. Holland-Moritz, der ebenfalls das zweite Mal auf der MIDORA präsentiert, kennt die Problematik genau, konnte er doch im elterlichen Uhren- und Schmuckgeschäft praktische Erfahrungen sammeln.

    Über die spezielle Verantwortung von Uhrmachern und Juwelieren beim Einsatz von Chemikalien informiert der Vortrag „REACH - Anforderungen bei Uhren und Schmuck“ des Analytik-Dienstleisters Eurofins am 6. September. Die europäische Verordnung REACH regelt Zulassung sowie Beschränkung chemischer Stoffe. Die Abkürzung steht für Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals (Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien). Die vor rund zwei Jahren in Kraft getretene Verordnung harmonisiert und vereinfacht das Chemikalienrecht europaweit. Zugleich soll sich das Wissen über mögliche Risiken chemischer Stoffe erhöhen.

    Parallel zur MIDORA finden die Fachmessen CADEAUX Leipzig und COMFORTEX statt sowie vom 4. bis 6. September 2009 der Genießertreffpunkt LE GOURMET. Insgesamt sind 750 Aussteller auf dem Messegelände präsent.


    Ansprechpartner für die Presse

    PR / Pressesprecher
    Frau Gabriele Groeger
    Telefon: +49 341 678 65 64
    Fax: +49 341 678 65 12
    E-Mail: g.groeger@leipziger-messe.de


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