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    Nachricht vom 27.06.16 | MIDORA Leipzig

    Smartwatch - das Beste kommt noch!

    Interview mit Albert Fischer zu seinem Vortrag auf der MIDORA Leipzig

    Noch ist der Smartwatch-Markt hinter den Prognosen zurückgeblieben. Doch die "schlauen" Uhren werden sich durchsetzen - davon ist Uhrmachermeister Albert Fischer überzeugt. Der Vizepräsident des Zentralverbands für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik beleuchtet auf der MIDORA Leipzig (3. bis 5. September 2016) den Status quo und die Potenziale im Produktsegment Smartwatches. Im Interview erläutert er, was die Branche erwartet:

    Frage: Ihr Vortrag im MIDORA-Fachprogramm heißt "Smartwatches - Eine Zwischenbilanz". Wie fällt diese aus?

    Albert Fischer: Die Uhren- und Schmuckbranche hat sich bislang in sehr kleinen Schritten bewegt. Die Smartwatch-Hersteller aus dem Mobilfunk- und IT-Sektor bevorzugen andere Vertriebswege, zudem sind die am Elektronikbereich orientierten Margen klein. Das Angebot der Uhrenindustrie in diesem Segment war bisher eher dürftig. Doch bis Jahresende haben große Hersteller über 100 neue Modelle im mittleren und unteren Preissegment angekündigt - vom Fitnessarmband mit Schmuckcharakter bis zur Smartwatch, die News und E-Mails anzeigt.

    Frage: Ist es höchste Zeit, in dieses Geschäft einzusteigen?

    Albert Fischer: Der Handlungsdruck steigt. Wer keine Umsatzeinbrüche riskieren will, muss etwas tun. Man braucht sich nur Apple anzuschauen: Von den vorhergesagten 26 Millionen Stück der Apple Watch wurde zwar gerade einmal ein Drittel verkauft. Trotzdem ist der Konzern von Null zum zweitgrößten Uhrenhersteller der Welt aufgestiegen - sowohl hinsichtlich der Stückzahlen als auch des Umsatzes. Nach wie vor werden bei Smartwatches jährliche Steigerungsraten von 100 Prozent erwartet.

    Frage: Welche Trends zeichnen sich bei Smartwatches ab?

    Albert Fischer: Die Kunden bevorzugen die runde, gefälligere Form, obwohl sich Text darauf schlechter lesen lässt. Die Optik wird immer edler und hochwertiger - weg von Plastik, hin zu Metall.

    Frage: Welche Tipps haben Sie zum Start in diesem Markt?

    Albert Fischer: Vorteilhaft ist, solch ein Produkt am Arm zu tragen und auszutesten. Die Hersteller bieten den Fachhändlern dafür Sonderkonditionen. Es gibt nichts Besseres, um Know-how zu sammeln. Ich habe selbst zwei Modelle. - Zudem stellt die Industrie umfangreiches Schulungsmaterial zur Verfügung. Noch haben die Fachhändler Zeit, ihre Beratungskompetenz auszubauen und damit beim Kampf um Marktanteile zu punkten.


    Ansprechpartner für die Presse

    PR / Pressesprecher
    Frau Ingrid Bednarsky
    Telefon: +49 341 678 65 66
    Fax: +49 341 678 65 12
    E-Mail: i.bednarsky@leipziger-messe.de


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